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PTC Creo 4.0 bringt mehr Intelligenz in die Produktentwicklung

Funktionalitäten für IoT, additive Fertigung, erweiterte Realität und modellbasierte Definition ermöglichen intelligentere, vernetzte Produkte und neuen wirtschaftlichen Mehrwert

München, 18. November 2016 – Mit der Version 4.0 der 3D-CAD-Software Creo öffnet PTC das Tor zur intelligenten, vernetzten Produktentwicklung. Neu sind darin Funktionalitäten für das Internet der Dinge (IoT), additive Fertigung, erweiterte Realität sowie modellbasierte Definition (MBD) und damit eine Vielzahl an erweiterten und neuen Modellierungsfunktionen. Diese sorgen für intelligentere Konstruktionen sowie höhere Produktivität und versetzen Entwickler in die Lage, zukunftsorientierte Produkte zu kreieren.


Zu den wichtigsten Neuerungen von Creo 4.0 gehören:

Intelligente, vernetzte Produktentwicklung

Mit Creo 4.0 können Produktentwickler die Vorteile des IoT nutzen, um ein besseres Verständnis zum Einsatz und Verhalten ihrer Produkte zu gewinnen und somit bessere Konstruktionsentscheidungen zu treffen. Informationen aus der realen Welt können direkt in den Entwicklungsprozess einfließen. Auch die Umsetzung einer auf Konnektivität ausgerichteten Entwicklungsstrategie wird unterstützt, sodass Entwickler Produkte proaktiv mit benutzerspezifischen Datenflüssen konstruieren, indem sie Sensoren im Entwicklungsprozess integrieren.

„PTC eröffnet wieder neue Möglichkeiten für 3D-CAD-Anwendungen, dieses Mal mit innovativen IoT-Funktionen“, sagt Chad Jackson, Lifecycle Insights. „Die Verbindung des Creo 3D-Modells mit dem ThingWorx Sensormodell ist entscheidend, da es Organisationen erlaubt, die virtuelle Anordnung der Sensoren prototypisch zu erstellen und Datenströme nachzubilden, ohne irgendetwas physisch zu bauen. PTC bereitet damit den Weg für weltweit neue Funktionalitäten.“

Additive Fertigung

Creo 4.0 erleichtert die effiziente Entwicklung von Produktionsteilen mit Techniken der additiven Fertigung. Dank der „Entwicklung für additive Fertigung“ können Entwickler innerhalb ihrer Creo Umgebung nicht nur konstruieren, optimieren und validieren, sondern auch einen Drucktest durchlaufen. Mithilfe von parametrisch gesteuerten Gitterstrukturen lassen sich Modelle im Hinblick auf unterschiedliche Entwicklungsziele oder Vorgaben optimieren.

Erweiterte Realität

Creo 4.0 unterstützt ansprechendere und informativere visuelle Erlebnisse, indem die Software das digitale Produkt mit der physikalischen Welt vereint. Entwickler können mit Creo 4.0 CAD-Daten nahtlos wiederverwenden, um AR-Erlebnisse zu erstellen und ein realistisches Gespür für Größe, Skalierung und Kontext zu bekommen.

Modellbasierte Definition

Creo 4.0 ermöglicht es, modellbasierte Entwicklungen erfolgreich umzusetzen und die Effizienz in der Produktentwicklung zu steigern, da Abhängigkeiten von 2D-Zeichnungen reduziert werden. Indem Entwickler bei der richtigen Anwendung von Form- und Lagetoleranzen unterstützt werden, dezimiert Creo 4.0 außerdem Fehler, die aus inkorrekten, unvollständigen oder falsch interpretierten Informationen entstehen. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass Form- und Lagetoleranzen im 3D-CAD-Modell in einer vollständig semantischen Art festgehalten werden, das Modell den ASME- und ISO-Standards entspricht sowie die Modellgeometrie beschränkt wird, um eine effiziente und fehlerfreie Nutzung in den nachgelagerten Fertigungs- und Prüfprozessen zu ermöglichen.

„Das Potenzial von IoT auszuschöpfen heißt, nicht nur Daten über den Produkteinsatz zu erhalten. Es bedeutet auch, diese Daten analysieren zu können, um besser und intelligenter zu konstruieren“, sagt Brian Thompson, Senior Vice President, CAD bei PTC. „Dank Creo 4.0 können Entwickler echte Daten statt Annahmen im Entwicklungsprozess verwenden. Das ermöglicht bessere Produktentscheidungen und bietet – gemeinsam mit der modellbasierten Entwicklung – eine vollständigere digitale Definition des Produktes. Die Erweiterungen in Creo 4.0 erhöhen damit nicht nur die Produktivität der Entwickler, sondern erlauben auch den Einsatz von IoT, um die digitale Entwicklung voranzutreiben.“

„Ich bin von der Markteinführung von Creo 4.0 wirklich begeistert. Dank des Engagements von PTC für modellbasierte Entwicklung können sich meine Kunden auf das 3D-Modell konzentrieren und müssen keine 2D-Zeichnungen mehr generieren“, sagt Scott Carmichael, CEO von NxRev, ein Partner von PTC, der Kunden im Silicon Valley betreut. „Die Vision und Führung von PTC in den Bereichen erweiterte Realität sowie „Entwicklung für das IoT“ wirken sich erheblich auf meine Kunden aus. Diese entwickeln die nächste Generation intelligenter, vernetzter Produkte und möchten die Möglichkeiten dieser neuen Technologien in allen Entwicklungsphasen ausschöpfen.“


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Weitere Informationen:

Creo Webseite

• Creo in den sozialen Medien: Twitter, Facebook, LinkedIn

• Harvard Business Review: „How Smart, Connected Products are Transforming Companies”, Autoren PTC CEO Jim Heppelmann und Harvard Professor Michael Porter



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