Produktlebenszyklus-Management für intelligente, vernetzte Produkte

Das Internet der Dinge und seine Auswirkungen auf die Produktentwicklung

Das Internet der Dinge und intelligente, vernetzte Produkte verändern durch die Zusammenführung der digitalen Welt (Internet) und der physischen Welt (Produkte), wie Hersteller Produkte entwickeln und warten. Jim Heppelmann, CEO von PTC, wurde vor Kurzem dazu befragt, wie das Internet der Dinge herkömmliche Produktentwicklungskonzepte, einschließlich Produktlebenszyklus-Management (PLM), neu definiert.

PTC konzentriert sich in letzter Zeit auf das Internet der Dinge. Welche Verbindung besteht zwischen dem Internet der Dinge und den Anfängen von PTC in den Bereichen CAD und PLM?

Wir sehen das Internet der Dinge als disruptive Kraft, die bestehende Branchen transformieren wird, und zwar vor allem in unseren Kernmärkten wie z. B. Fertigung und Konstruktion. PTC ist frühzeitig auf die Zunahme von softwareintensiven Produkten und serviceorientierten Geschäftsmodellen eingegangen. Durch die Ergänzung der von PTC bereitgestellten Produkt- und Servicelebenszykluslösungen mit Konnektivität ermöglichen wir es unseren Kunden, den Kreis zu schließen und die Art, wie sie ihre Produkte erstellen, betreiben und warten, zu transformieren.

In welcher Hinsicht unterscheidet sich die Vision von PTC für IoT-fähige Produkte von der bloßen Nachrüstung vorhandener Ressourcen mit RCM-ähnlichen (Remote Condition Monitoring) Anwendungen?

Die Nachrüstung ist ein wichtiger Ansatz und sie wird weiterhin für viele bewährte langjährige Ressourcen und Produkte eingesetzt werden. Wir können jedoch eine neue Art von Produkten beobachten, die speziell zur Nutzung des Internets der Dinge entwickelt werden. Bei diesen Produkten ist Konnektivität nicht eine optionale Zusatzfunktion, sondern sie ist von Anfang an im Produkt integriert. Viele zentrale Funktionen dieser neuen Produkte werden von der integrierten Konnektivität abhängig sein. Physische Produkte und verwandte Cloud-Dienste bilden neue Ökosysteme, z. B. Apple-Geräte und iTunes-Cloud-Dienste. Wir nennen diese neue Art von Produkten "intelligente, vernetzte Produkte".


Welche Auswirkungen hat dies auf PLM für intelligente, vernetzte Produkte?

Herkömmliche PLM-Tools konzentrieren sich wirklich auf die frühen Phasen des Produktlebenszyklus – Produktkonstruktion und -entwicklung. Wir müssen den gesamten Produkt- und Servicelebenszyklus, einschließlich Produktkonstruktion, Fertigung, Vertrieb/Marketing, Einsatz beim Kunden und Kundendienst, berücksichtigen.


Dieses Gespräch wurde zuerst in Enterprise IoT veröffentlicht, einem digitalen Buch, das IoT-Anwendungsfälle in verschiedenen Branchen, einschließlich der Automobil-, Energie- und Fertigungsbranche- analysiert und dokumentiert.

Referenzen


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