Windchill 11 Telecast: Teil 3


Video Transcript

Ok. Meine Aufgabe ist es jetzt, Ihnen Windchill 11 vorzustellen, das, wie Jim bereits gesagt hat, uns alle begeistert und von dem wir überzeugt sind, dass es unseren Kunden nützlich sein wird.

Aber bevor ich damit anfange, möchte ich Ihnen einen Überblick geben, wie wir die Dinge sehen.

Dank der neuen Möglichkeiten von IoT haben unsere Kunden die noch nie dagewesene Gelegenheit, ihren eigenen Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Gleichzeitig macht dies die Welt allerdings noch etwas komplexer. Heute können Produkte als Produkt selbst, in der Cloud oder in irgendeiner Handy-App existieren.

Die Vorstellung von der Produktentwicklung wird bunter und komplexer – und der Nutzen für die Kunden wird mit dieser Komplexität multipliziert.

Es ist unsere Aufgabe, neu zu überdenken, wie unsere Kunden ihre Produkte zukünftig entwickeln werden – das heißt, einen neuen Blick auf PLM zu werfen. Dieser Blick auf PLM zeigte uns vier Dimensionen: intelligent, vernetzt, vollständig und flexibel. Ich möchte jetzt im Einzelnen auf diese vier Punkte eingehen.

Als Erstes – intelligent. Es ist keine Frage, wir machen sehr viel, wenn es um Intelligenz geht. Der große Durchbruch für uns kam jedoch mit der Idee der rollenbasierten Apps. Was haben wir dafür gemacht? Wir haben die ThingWorx Technologie, über die Jim bereits gesprochen hat, in PLM eingebettet. Damit können wir rollenbasierte Apps kreieren, die mindestens in drei Bereichen für einen Durchbruch sorgen.

Zunächst können wir jetzt auch Gelegenheitsanwendern und nicht nur erfahrenen Anwendern eine wirklich intuitive Anwendungserfahrung bieten. Sie finden Informationen in Windchill, die ihnen nutzen. Damit erschließen sie sich die Stärken von Investitionen, die diese Unternehmen über viele Jahre getätigt haben.

Zum Zweiten, da mit der ThingWorx Technologie entwickelt, ist alles bereits vernetzt und damit ein Teil von IoT. Die rollenbasierten Apps sind bereits im Netz und man kann sie mit Daten aus anderen Systemen oder aus den Geräten selbst weiter vernetzen.

Der dritte Durchbruch ist die Tatsache, dass wir jetzt neue Anwendungserfahrungen auf Basis von Windchill bieten können, ohne das Backend-System auf den neuesten Stand zu bringen. Auch wenn die Navigate Apps jetzt mit Windchill 11 auf den Markt kommen, können sie noch mit älteren Versionen bis hin zur Version 10.1 M40 genutzt werden – das ist wirklich spannend.

Wenn es um intelligent geht, haben wir sicher einige Fortschritte gemacht.

Jim hat bereits die Verbesserungen bei der Suche angesprochen. Und da die Suche von so großer Bedeutung ist, wird sie bei neueren Entwicklungen zur integralen Komponente des Produktes. Auch ist es wichtig, dass Kunden, wenn ihre Mitarbeiter nach neuen Informationen suchen, ihre IP schützen können. Daher haben wir den IP-Schutz ebenfalls ausgebaut.

Die Dimension „Vernetzt“ ist ohne Frage von höchster Bedeutung und der entscheidende Durchbruch für Windchill in dieser Version. Ein Punkt, auf den ich hier besonders hinweisen möchte, ist die vernetzte Qualität.

Da wir eine ThingWorx Erweiterung in unserer Qualitätslösung eingebettet haben, sind Qualitätsmanager und jeder Ingenieur beim Kunden jetzt in der Lage, Qualität zu einem zentralen Teil der Produktentwicklung zu machen. Qualitätsdaten lassen sich mit Daten aus dem PLM, aus SAP, aus dem ERP, aus dem MES und sogar mit Daten direkt von der Maschine in Beziehung setzen. Auf dieser Basis kann man die Qualität des Produktes im Einsatz oder die Qualität der nächsten Produktversion verbessern.

Zusätzlich ist Windchill jetzt selbst ein intelligentes, vernetztes Produkt.

Mit dem Windchill Performance Advisor können unsere technischen Mitarbeiter aus der Ferne den Betrieb von Windchill betreuen. Auch das ist ein sehr, sehr wichtiger Durchbruch für uns, wir werden die Funktionalität des Windchill Performance Advisor daher weiter ausbauen.

Wenn es um die Dimension „Vollständig“ geht, wissen alle, die PTC länger kennen, dass das eine unserer Stärken ist. Wir haben auch in dieser Hinsicht den Kern von Windchill weiter verbessert.

Wir haben die Performance und Handhabbarkeit der Kernfunktionen für das Änderungs- und Konfigurationsmanagement von Stücklisten verbessert und können jetzt noch komfortabler Entwicklungs- oder CAD-Daten in Entwicklungsstücklisten, diese in Fertigungsstücklisten und diese in Service-Stücklisten umwandeln.

Zusätzlich haben wir natürlich sämtliche Neuerungen aus Creo 3.0 und vieles mehr berücksichtigt. Es gab unzählige Verbesserungen im Windchill-Kern, um unsere Kunden dabei zu unterstützen, vom CAD-Datenmanagement über das Management der Stückliste bis zum richtigen erweiterten PLM agieren zu können und es den Experten beim Kunden zu erlauben, ausgereifte PLM-Implementierungen in Betrieb zu nehmen, die für einen noch höheren Mehrwert im Unternehmen sorgen.

Und zum Schluss: flexibel.

Wir haben gemeinsam mit unserem Cloud-Service-Team sehr viel getan, um Administration, Installation, Versionswechsel und Integration des Produktes zu vereinfachen, und die Flexibilität dadurch verbessert, dass es jetzt auch flexible Möglichkeiten des Technologieerwerbs gibt. So können wir nicht nur mit einem Subskriptionsangebot aufwarten, für alle Kunden besteht zudem die Option, Windchill als SaaS einzusetzen.

Stand heute – mit den Möglichkeiten von Version 11 – ist: Wir haben 1,5 Millionen Arbeitsplätze, an denen PLM aktiv genutzt wird, 17.000 der besten Kunden, die man sich wünschen kann, und wir wollen dafür sorgen, dass diese 17.000 Kunden im Zeitalter des IoT wirklich die Nase vorn haben.

Um es zusammenzufassen, Windchill ist intelligent, vernetzt, vollständig und flexibel und steht für einen neuen Blick auf PLM.

Vielen Dank.