Windchill 11 Telecast: Teil 8


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Viele Hersteller haben Schwierigkeiten damit, Produktqualitätsdaten innerhalb der Organisation gemeinsam zu nutzen. Üblicherweise sind im Unternehmen während des Lebenszyklus zahlreiche Teams für die Produktqualität zuständig. Diese Informationen werden daher mit vielen voneinander isolierten Technologien gespeichert. Ohne konsequente Kommunikation von Produktqualitätsdaten an die technische Entwicklung werden wiederholte Probleme im Produktentwurf verankert, wodurch hohe Kosten für die Qualitätssicherung entstehen.

Zur kontinuierlichen Verbesserung der Produktqualität müssen die Entwicklungsteams Zugang zu Qualitätsinformationen haben und mit Technologien für das Internet der Dinge ausgestattet werden. Die Produkte selbst können den Herstellern Informationen zu ihrer eigenen Quality und Performance senden. Durch die Analyse dieser Daten und die Übermittlung von Erkenntnissen über Ausfallraten und -möglichkeiten sowie zu den Bedingungen zum Zeitpunkt des Fehlers lassen sich Ursachenanalyse sowie Abhilfe- und Vorbeugungsmaßnahmen optimieren und die Lücke zwischen Entwicklungsteams und ihren Produkten im Einsatz schließen.

Mit Windchill 11 führt PTC erstmals vernetzte Qualität mithilfe von ThingWorx Technologie und Windchill Quality Solutions ein. Damit können Qualitätsdaten aus der gesamten Organisation zentral in der Windchill Benutzeroberfläche zusammengefasst und mit den zugehörigen Teile- und Produktinformationen angezeigt werden. Vernetzte Qualitätsdaten über ein Teil oder ein Produkt können in Windchill im Kontext der Entwicklungsdaten betrachtet werden, die in der Stückliste gespeichert sind. Vorfälle können zentral erfasst oder direkt von intelligenten, vernetzten Produkten gesammelt werden.

Hier sehen Sie die Sensordaten. Jedes Mal, wenn ein vorgegebener Schwellenwert überschritten wird, wird ein Vorfall in Windchill Quality Solutions erfasst. Dort können die Einfallstellen der prognostizierten Ausfallrate gegenübergestellt, Vorfallsinformationen für die Ursachenanalyse gesammelt und sogar Sensordaten bis zum Zeitpunkt des Ausfalls angezeigt werden. Ingenieure können Fehlermöglichkeiten identifizieren und priorisieren, um daraus Abhilfe- und Vorbeugungsmaßnahmen abzuleiten.

Dank der vernetzten Qualität in Windchill 11 stehen Qualitätsinformationen im Kontext der Produktstückliste zur Verfügung, inklusive Vorfällen, die von intelligenten, vernetzten Produkten im Einsatz automatisch erfasst werden.

Qualitätsprobleme werden für das Entwicklungsteam zentral sichtbar gemacht, sodass eine geschlossene Schleife zwischen Produktkonstruktion und Produktleistung entsteht. Auf diese Weise werden umfassendere und präzisere Qualitätsverbesserungen ermöglicht.