Dallara Automobili installiert Windchill und IBM-Server für den Informationsaustausch

Erhöhung von Effizienz und Leistung bei gleichzeitiger Senkung der Kosten

Dallara (Logo)

Die Aufgabe: Zugriff auf und gemeinsame Nutzung von sämtlichen Entwicklungsdaten im gesamten Unternehmen

  • Verbesserung unternehmensweiter Kommunikation, Zusammenarbeit und Informationsfreigabe
  • Zusammenfassung sämtlicher Produktentwicklungsinformationen in einem einzigen virtuellen System
  • Erhöhung von Effizienz und Leistung sowie Senkung der Kosten durch bessere Zusammenarbeit
  • Definition, Implementierung und Verwaltung von Richtlinien für die flexible Zugriffssteuerung
  • Zugriff auf Inhalte einer bestimmten Lebenszyklusphase nur für berechtigte Benutzer und Gruppen

Die Lösung: Windchill Lösungen auf IBM-Plattformen

  • Windchill PDMLink: Eine umfassende Lösung für das Produktdatenmanagement (PDM), die die unternehmensweite Kommunikation, Zusammenarbeit und gemeinsame Datennutzung ermöglicht
  • Windchill ProjectLink: Eine komplette Projektmanagementlösung, die den richtigen Gruppen zum richtigen Zeitpunkt den webbasierten Zugriff auf die richtigen Produkt- und Projektinformationen ermöglicht
  • IBM BladeCenter JS22 Express-Server mit dem Betriebssystem IBM AIX
  • Die HACMP-Konfiguration (High Availability Cluster Multi-Processing, auch als IBM PowerHA SystemMirror bekannt) ermöglicht Energieeinsparungen, eine einfache Überwachung, die bedarfsgerechte Zuweisung von Rechenressourcen und hohe Zuverlässigkeit

Die Ergebnisse: Höhere Effizienz und Leistung bei niedrigeren Kosten

  • Verwaltung, Zugriff und Freigabe im Zusammenhang mit produktbezogenen Informationen auf sichere Weise im ganzen Unternehmen
  • Alle Abteilungen (Konstruktion, Fertigung, Produktion, Einkauf, Verwaltung) nutzen eine gemeinsame Quelle mit genauen Produktentwicklungsdaten
  • Vollständige Kontrolle über den Benutzerzugriff in allen Phasen des Lebenszyklus
  • Versionsmanagement, mit vollständig sicherem, webbasierten Kommunikationsprotokoll
  • Verwaltung von Entwürfen und Berechnungen in einer einzigen Datenbank, dadurch keine doppelten Daten

Dallara1

Das von Gian Paolo Dallara im Jahr 1972 gegründete Unternehmen, Dallara Automobili, fertigt und wartet Rekorde aufstellende Fahrgestelle für Rennwagen, die in den bedeutendsten und angesehensten Motorsport-Rennserien der Welt starten. Das Unternehmen im italienischen Parma erzielt mit über 180 Mitarbeitern, von denen nahezu 50 einen Doktortitel in Ingenieurswissenschaften besitzen, einen Umsatz von über 60 Millionen US-Dollar. 


Passion für erstklassige Rennleistung

Wagen von Dallara haben das 24-Stunden-Rennen von Daytona gewonnen und standen auch beim berühmten Indy 500-Rennen sowie bei der IndyCar-Meisterschaft in den letzten 13 Jahren zehnmal auf dem Siegertreppchen. Dallara ist exklusiver Lieferant für alle Fahrzeuge der IndyCar-Meisterschaft, der Indy Lights-Serie, der GP2- und GP3-Serie, der Renault World-Serie 3.5 und für 90 % aller neuen Formel 3-Fahrzeuge. Das Unternehmen verwendet für die Konstruktion bereits seit 1993 CAD-Software von PTC.

Im Juli 2010 wurde Dallara von der IndyCar-Serie damit beauftragt, ab 2012 die Sicherheitszelle für IndyCar herzustellen. Somit ist Dallara während der kommenden vier Jahre der einzige Lieferant für neue Fahrzeuge. Dallara erhofft sich von diesem Vertrag, dass es endlich das lang ersehnte Werk in Indianapolis eröffnen kann, das als Technologie-, Schulungs- und Besucherzentrum sowie als Anziehungspunkt für andere Branchen rund um den Rennsport fungieren soll.

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Dallara und PTC Lösungen

Luca Pignacca, Chefdesigner bei Dallara, strahlt vor Begeisterung, wenn er von seiner Arbeit in einem der besten Konstruktions- und Entwicklungsfirmen im Rennsport spricht.

Pignacca beschreibt den Weg vom Konzept, über die Konstruktion bis hin zur Fertigung als Reise, "von der Passion zur reinen Emotion". Zugleich betont er, wie wichtig erstklassige Sicherheit und Leistung, kurze Produktlebenszyklen und überragende Flexibilität sind.

"Wir sind von Natur aus ein Wettbewerbsunternehmen", so Pignacca. "Der Rennsport liegt uns im Blut."

Der Wettbewerbsvorteil von Dallara ist zum Teil auf die Software, die Hardware und die Services zurückzuführen, mit denen das Unternehmen seine Wagen von internationalem Ruhm entwickelt und baut. Pignacca spricht ebenso positiv über die Software und Hardware, die er verwendet, wie über die rekordverdächtigen Fahrzeuge, die er und sein Team entwerfen und bauen.

1993 begann Dallara, die 3D-CAD-Software Creo von PTC zu verwenden, einem international führenden Anbieter von PLM-Lösungen (Produktlebenszyklus-Management) für Unternehmen in der Fertigungsindustrie, und ging später dazu über, die Software standardmäßig einzusetzen. Seit dieser Zeit nutzt Dallara auch andere PTC Produkte, beispielsweise Creo Simulate für Konstruktionsanalysen und PTC Pro/INTRALINK für das Management von CAD-Daten.

In jüngerer Zeit installierte Dallara Windchill PDMLink auf IBM Blade-Servern mit dem Betriebssystem AIX. Diese Initiative mit dem Namen "Project Collaboration" soll die Kommunikation und den Informationsaustausch im Unternehmen fördern.

Pflegeheim CS (linkes Bild)

Ergebnisse

"Wir konnten mit Creo bei der kompletten Konstruktion sämtlicher mechanischer Komponenten und der Karosseriekomponenten hervorragende Ergebnisse erzielen", erklärt Pignacca. "Inzwischen verwenden wir Windchill PDMLink, weil unsere Konstrukteure alle Informationen im gesamten Unternehmen gemeinsam nutzen möchten, um die Effizienz und die Produktivität zu verbessern."

Das Verhältnis von Dallara zu PTC hat sich vom reinen Kunden und Anwender gewandelt zum Performance-Partner gewandelt, einer Bezeichnung für Entwicklungsfirmen, die sich auf Hochleistungsbranchen wie den Motorsport spezialisiert haben. Performance-Partner bieten Marketing-Unterstützung beim Aufbau der Markenbekanntheit für PTC.

Ursprünglich setzte Dallara in seinem Entwicklungsbüro mit etwa 50 Mitarbeitern PTC Pro/INTRALINK für das Management von Creo CAD-Modellen ein. 2008 stellte das Entwicklungsbüro mit Unterstützung seines Servicepartners Advantage auf Windchill PDMLink um, eine webbasierte und intuitive Lösung für das Management von Versionen und Genehmigungen.

Windchill PDMLink kann in Verbindung mit Windchill ProjectLink weitaus mehr verwalten als nur CAD-Daten. Windchill PDMLink kann auch für zentrale Prozesse wie das Änderungs-/Konfigurationsmanagement und die Fertigungsfreigabe eingesetzt werden. Windchill ProjectLink ermöglicht den Zugriff auf genau die richtigen Produktentwicklungs- und Projektmanagementinformationen und damit die Abstimmung örtlich getrennter Teams, wobei die Zusammenarbeit gestärkt und der Projektabschluss beschleunigt werden. 

"Aus genau diesen Gründen wird in den kommenden Monaten Windchill PDMLink für das Management anderer Dateien aus anderen Abteilungen verwendet werden", so Pignacca. "Sowohl die Funktionalität als auch der Einsatzbereich werden erweitert werden. Da Windchill PDMLink auf das gesamte Unternehmen ausgedehnt wird, gehen wir davon aus, dass wir auch Windchill ProjectLink verwenden werden. Der Einsatz von Windchill ProjectLink wird durch die Einrichtung eines neuen Konstruktions- und Herstellungswerks in Indiana noch verstärkt. Gruppen von Konstrukteuren auf beiden Seiten des Ozeans werden mit Windchill ProjectLink gemeinsam mit derselben Datenbank arbeiten und so stets über die richtigen Informationen verfügen."

Die Entscheidung, "Project Collaboration" zu implementieren, fiel, nachdem Dallara seinen internen Bedarf analysiert hatte. "Wir begannen mit der Strategie und versuchten dann, ein Produkt mit allen Funktionen zu finden, die für eine derartige Strategie benötigt werden", so Pignacca. "Windchill PDMLink übertraf im Vergleich mit anderen Softwarelösungen die Benchmark-Werte, die wir für die Verwaltung und die gemeinsame Nutzung von projektbezogenen Informationen festgelegt hatten."