Kundenbericht: MAN B&W Diesel


MAN B&W Diesel AG: Mit Volldampf voraus mit PTC Mathcad

MAN BW (Logo)In weniger als zwei Jahren entwickelte MAN B&W Diesel mit dem L21/31 das verkaufsstärkste mittelgroße Stromaggregat für Einsätze in der Seefahrt – mithilfe der Berechnungssoftware PTC Mathcad. In den beiden Jahren, seitdem das Aggregat fertig gestellt wurde, hat es bereits über 10.000 Einsatzstunden auf der "Princess of Scandinavia" geleistet.

Die MAN B&W Diesel AG ist der führende Entwickler von Dieselmotoren für Schiffsantriebe und stationäre Stromversorgungsaggregate mit einer spezifischen Ausgangsleistung von bis zu 80 MW. Ein 130.000-bhp-Motor von MAN B&W ist auch der Antrieb der "Queen Elizabeth II", des schnellsten Kreuzfahrtschiffes der Welt.

MAN B&W Diesel entwickelte das neue Stromaggregat L21/31 in gerade einmal zwei Jahren. Eines dieser Aggregate ist an Bord der täglich verkehrenden Fähre "Princess of Scandinavia" seit über 10.000 Stunden im Dauersatz.

Das L21/31 ist ein mittelschweres Viertakt-Aggregat, dessen hervorragende Leistungsfähigkeit präziser Ingenieurskunst zu verdanken ist. Aus diesem Grund verwenden die Ingenieure bei MAN B&W Diesel am Entwicklungsstandort in Augsburg seit Beginn der Arbeit am L21/31 im Jahr 2000 die Software PTC Mathcad. Die Mitarbeiter der Abteilung MEDD/MEDD1 nutzen PTC Mathcad für Berichte über komplexe Konstruktionsberechnungen.

Udo Peterson, ein Konstruktionsingenieur bei MAN B&W Diesel, wählte PTC Mathcad, da er die Software bereits von einer früheren Stelle kannte und von ihrer Leistung begeistert war. Peterson: "PTC Mathcad ist äußerst benutzerfreundlich und hat eine leicht verständliche Dokumentation. Die Transparenz der einzelnen Phasen der Kalkulation spielte darüber hinaus ebenfalls eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Berechnung des L21/31. Dadurch war sichergestellt, dass der Informationsaustausch und die Kooperation zwischen einzelnen Abteilungen und am Projekt beteiligten Personen einfacher und schneller gelangen."

Hugh Summerton, PTC Vertriebsmanager für Deutschland, meint dazu: "Unser Schwerpunkt ist es, Unternehmen zu helfen, die Ausgangspunkte und Daten für ihre Berechnungen und technischen Analysen zu erfassen und zu interpretieren. Wir sind bestrebt, die Effizienz insbesondere in der Entwicklungsphase zu steigern, die Produktivität zu verbessern sowie Risiken und Fehlermöglichkeiten zu minimieren. Das ist nur durch eine transparente Strukturierung der Planungs- und Konstruktionsprozesse möglich, damit alle an einem Projekt Beteiligten die zugrunde liegende Berechnung kontinuierlich prüfen und evaluieren können."

PTC ist der einzige Anbieter von Berechnungs- und Dokumentationssoftware, mit der die Benutzer mathematische Berechnungen durchführen können, ohne sie zuvor in eine Computersprache umwandeln zu müssen. PTC Mathcad Berechnungen werden in der SmartSketch Grafikanwendung als dynamische Zeichnungen dargestellt. Die Berechnungen werden mit Skizzen verknüpft, sodass der Ingenieur sehr einfach sehen kann, wie sich Änderungen an einer Berechnung auf die zugehörige Skizze auswirken. Anhand der Skizzen können Ingenieure komplexe mathematische Informationen im Handumdrehen und in einem leicht verständlichen Format an die Konstrukteure weitergeben. Dank dieser verbesserten Kommunikation können Ingenieure und Konstrukteure Fehler erheblich früher im Konstruktionsprozess aufspüren.

Beim Aggregat L21/31 wurden mithilfe von PTC Mathcad nahezu alle an der Konstruktion der kritischen A-Komponenten beteiligten Berechnungen verifiziert, beispielsweise die Verbindungen zwischen Kurbelwelle und Kupplungsflansch sowie die sicherheitsrelevanten Schraubverbindungen. Die Software wurde auch zur Verifizierung und Dokumentation der zugrunde liegenden Berechnungen für die Entwicklung der B-Komponenten, beispielsweise des Ventiltriebs und der Pumpen, eingesetzt.

Aus der Berechnung des Kegelsitzes gehen die Methoden von PTC Mathcad bei der Berechnung und der Darstellung der Ergebnisse klar hervor. Alle konstruktionsbezogenen Berichte werden auf dem unternehmenseigenen Projektlaufwerk gespeichert, wo sie als Grundlage für zukünftige Berechnungen genutzt und von allen Projektbeteiligten angezeigt werden können.

Vor der Einführung von PTC Mathcad nutzte die technische Entwicklungsabteilung bei MAN B&W Diesel für Berechnungen eine Kombination aus der Software FORTRAN und Microsoft Excel-Arbeitsblättern. Mit diesen Systemen war es den Ingenieuren allerdings nicht möglich, die einzelnen Berechnungsschritte in abstrakter Programmiersprache oder Excel-Formeln darzustellen. Für nicht direkt am Projekt beteiligte Personen war es daher kaum möglich, die Informationen zu verstehen.

"PTC Mathcad hilft uns, die Abteilungsleiter effektiver in das Projekt einzubinden, da die Berechnungen in rein mathematischer Form dargestellt werden, nicht in abstrakter Programmiersprache. So kann jeder die einzelnen Schritte viel einfacher nachvollziehen", so Peterson.

Die Abteilung MEDD/MEDD1 will die Verwendung von PTC Mathcad ausbauen. Insbesondere soll mithilfe der elektronischen Bücher für PTC Mathcad eine ganze Konstruktionsbibliothek für große Dieselmotoren aufgebaut werden.

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